Inflation/ Kaufkraftverlust

Marco Bussi

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Was ist Inflation?

„Inflation […] bezeichnet man  in der Volkswirtschaftslehre als eine allgemeine und anhaltende Erhöhung des Preisniveaus von Gütern und Dienstleistungen […], gleichbedeutend mit einer Minderung der Kaufkraft des Geldes.“

(Quelle Wikipedia)

Übersetzt heißt das, dass Sie für die gleiche Menge Geld im Zeitverlauf immer weniger Güter und Dienstleistungen bekommen. Somit haben Sie mit zunehmender Zeit einen Kaufkraftverlust, weil Sie für 10.000 € in 20 Jahren deutlich weniger Waren beziehen können als das heute der Fall ist.

Ein Beispiel: Sie haben in den neunziger Jahren eine Lebensversicherung mit einem Monatsbeitrag von 100 DM abgeschlossen, die Ihnen eine Ablaufleistung nach 30 Jahren von rund 60.000 DM einbringt. Damals eine stolze Summe, heute mit knapp 30.000 € reicht das Geld noch für ein deutsches Auto der Kompaktklasse .

Gefühlte Inflation

„Die Höhe der Inflation wird von den Konsumenten unterschiedlich wahrgenommen. Ein Grund für die Abweichungen der „gefühlten Inflation“ zur gemessenen Inflation ist die Tatsache, dass im Warenkorb, der zur Inflationsmessung herangezogen wird, sowohl Produkte des täglichen Bedarfs (wie Lebensmittel) als auch langlebige Konsumgüter (wie Autos) enthalten sind und die Produkte in Auswahl oder Gewichtung nicht mit jedem individuellen Konsumenten bzw. jeder individuellen Konsumentengruppe übereinstimmen.“

(Quelle Wikipedia)

Sie kennen  das aus der Einführung des Euros. Auf einmal wurden Dienstleistungen oder Waren gefühlt 1:1 von der DM in den Euro übersetzt. Der Haarschnitt kostete im Verlauf der Jahre nicht mehr 15 DM, sondern 15 €uro und die Tasse Kaffee gab es nicht mehr für 2,50 DM sondern zu 2,50 €.

Die nachfolgende Grafik zeigt, weshalb die gefühlte Inflation häufig als deutlich höher empfunden wird als die gemessene Inflation.

GrafikInflation

Welche Folgen bzw. Auswirkungen hat Ihre Investitionsentscheidung ?

Wenn Sie in Immobilien investieren, wird grundsätzlich der Gegenwind Inflation für Sie als Immobilienbesitzer zum Rückenwind unter der Voraussetzung , dass wir weiterhin Inflation haben werden. Warum ist das so?

Ganz einfach: der Wert einer Immobilie bemisst sich im Wesentlichen aus der Jahresnettomiete multipliziert mit einem so genannten Vervielfältiger. Heißt für Sie also verkürzt:

Steigende Inflation -> steigende Mietpreise -> steigende Kaufpreise für Immobilien.

Natürlich spielen auch Punkte wie Grundstückspreise und Altersabschläge bei der Ermittlung des Immobilienwertes eine Rolle. Aber der zentrale Punkt bei der Wertermittlung einer Immobilie als Kapitalanlage ist logischerweise die Miete.

Was passiert eigentlich, wenn Sie nicht in den Sachwert Immobilien investieren und statt dessen in Geldwerten wie Tagesgeld oder Rentenpapieren bleiben?

Die Inflation nagt jährlich an der Kaufkraft Ihres Geldes. Was dies nach 23 Jahren mit Ihrem Geld macht, zeigt auf erschreckende Weise die nachfolgende Grafik:

GrafikInflation

Fazit:

Immobilien als Sachwerte sind seit Jahrzehnten eine sehr probate Anlageklasse zur Sicherung und Ausbau Ihres Vermögens. In unsicheren Zeiten, die durch Inflation, Banken-, Staats- und Schuldenkrise geprägt sind, schaffen Sie durch Immobilienvermögen Sicherheit und eine wertbeständige Kapitalanlage, die von der Inflation im Gegensatz zu Geldwerten profitiert. Auch die Begrenzung der gesetzlichen Einlagensicherung auf derzeit 100.000,00€ pro Kontoinhaber sollte Ihnen zu Denken geben.