Zahlen wir alle bald „Strafzinsen“ auf unsere Einlagen?

am 22. November 2019 Aktuelles, Finanzierung mit 0 Kommentaren

Ein Tabu ist gebrochen: Die erste Bank in Deutschland hat einen Minuszins von 0,5 Prozent für Kleinsparer eingeführt – und zwar für Tagesgeld ohne Freibetrag und für Girokonten ab 20.000 Euro. Das berichtet zum Beispiel Welt Online. Bisher galt als Schwelle häufig ein Betrag von 100.000 Euro. Laut Bundesbank haben im September bereits 23 Prozent der Banken einen „negativen volumengewichteten Durchschnittszinssatz“ über alle Beträge hinweg gemeldet, berichtet BR24. Fast jede vierte Bank hat demnach zu diesem Zeitpunkt mehr an Verwahrentgelten eingenommen als sie für Einlagen privater Haushalte an Zinsen zahlt. Der Trend dürfte sich fortsetzen – trotz aller öffentlicher Kritik.

Des einen Leid des anderen Freud, denn die Finanzierungskosten sind auf einem historischen Tief. Und die staatliche Förderbank KfW möchte erstmals im neuen Jahr 2020  Kredite mit Negativzinsen vergeben. Davon profitieren private Häuslebauer oder Investoren, die Ihren Kauf  – teilweise durch die KfW staatlich gefördert – finanzieren. Siehe hierzu auch den Bericht der faz.net.

Beim Kauf einer Neubau Pflegeimmobilie kann derzeit mit 4,00% – 4,50% Mietzins pro Jahr brutto gerechnet werden. Die Tendenz ist hier allerdings fallend. Steigende Baukosten werden als Grund für fallende Renditen in diesem Bereich genannt. Nach Abzug der Zinskosten bleiben vor Steuer noch rund 3% zur Tilgung. Dies heißt letztlich, daß das Darlehn allein aus der Miete bedient und bezahlt werden kann.

Welcher Fremdkapitalanteil ist für Sie der richtige und wie verändert das Ihre Rendite auf das eingesetzte Kapital?  Welches Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau passt  zu Ihrem Vorhaben und wie beantragen Sie die Fördermittel?

Dies sind nur einge der Fragen, die wir in einem persönlichen Beratungsgespräch klären sollten.

und hier Ihre Alternativen zu Strafzinsen

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